Frank Steffel, Deutscher Bundestag
Aktuelles
02.04.2014, 12:57 Uhr
Judo-Meisterschaft für Menschen mit Behinderung in Berlin
Frank Steffel übernimmt Schirmherrschaft
 Geistige Behinderung bedeutet kein Stillstand: Auch im Judo können Menschen mit Behinderung sportlich aktiv sein. Im sogenannten „G-Judo“ zeigen die Sportler ihr Können. Am 5. April finden erstmals in Berlin die Internationalen Deutschen Meisterschaften im G-Judo statt. Beginn ist um 10 Uhr in der Jahn-Sporthalle in Neukölln am Columbiadamm 192.
\"Die Internationalen Deutschen Meisterschaften im G-Judo sind eine tolle Bereicherung für die Sportstadt Berlin“, sagte der Schirmherr Frank Steffel.
Ausgerichtet werden die Meisterschaften vom Reinickendorfer Sportverein Budo Club Ken Shiki unter der Leitung des Vereinsvorsitzenden und Ägyptischen Judo-Meisters Hamdy Mohamed. Veranstalter sind der Deutscher Behindertensportverband in Kooperation mit dem Deutschen Judo Bund. Die Schirmherrschaft hat der Reinickendorfer Bundestagsabgeordnete und Obmann im Sportausschuss, Dr. Frank Steffel, übernommen. 
 
„Ich freue mich, dass die Internationalen Deutschen Meisterschaften im G-Judo erstmals in Berlin stattfinden. Das wäre ohne die vielen engagierten Ehrenamtlichen nicht möglich. Sie ermöglichen vor allem Kindern und Jugendlichen mit Behinderung, aktiv zu sein, sportliche Erfolge zu haben und zu sehen, was sie leisten können. Für ihr Engagement bin ich ihnen sehr dankbar. Diese Veranstaltung ist eine tolle Bereicherung für die Sportstadt Berlin“, sagte der Schirmherr Frank Steffel.
 
 
Hintergrundinformationen: G-Judoka sind in der Lage, auch bei nichtbehinderten Judoka mit zu trainieren und je nach Behinderung judoähnliche Bewegungen auszuführen. Seit den 70er Jahren wird Judo im therapeutischen Bereich mit Menschen mit Behinderung eingesetzt. Mit der Verbreitung des G-Judo ist der Wettkampf immer mehr in den Vordergrund getreten. 
 
Die Einordnung in Wettkampfklassen ist aufgrund der verschiedenen Grade und Erscheinungsformen der Behinderungen nur schwer möglich. In Deutschland gibt es nach Absprache der Behindertensportreferenten der einzelnen Bundesländer drei Wettkampfklassen. Der Übergang zwischen den Klassifizierungen sollte immer als fließend zu verstehen sein. 
 
Klasse 1: Judo-Techniken gut umsetzbar, Training mit nicht-behinderten Judoka möglich, Verständnis der Sportart Judo und Ziel des Wettbewerbes ist diesen Athleten einsichtig.
Klasse 2: Judo-Techniken eingeschränkt umsetzbar, Training in Behindertengruppen, Verständnis der Sportart Judo und Ziel des Wettbewerbes ist im Grundsatz bekannt.
Klasse 3: Judo eher als Spielform umgesetzt, Verständnis der Sportart Judo und Ziel des Wettbewerbes ist in der Regel nur eingeschränkt verständlich.



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