Wowereit und Platzeck antworten Steffel - 17. April 2013

Rot-Rot für Chaos am BER und die verfrühte Schließung Tempelhofs verantwortlich

Bereits vor acht Wochen im Januar schrieb der Reinickendorfer Bundestagsabgeordnete Frank Steffel an den Aufsichtsratsvorsitzenden der Berliner Flughafengesellschaft, Matthias Platzeck und den stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden, Klaus Wowereit. Frank Steffel wies auf die starke Belastung der Reinickendorferinnen und Reinickendorfer hin und bat darum, so viele Flüge wie möglich von Tegel nach Schönefeld zu verlegen.

Nun erhielt der Reinickendorfer Bundestagsabgeordnete Antworten. Wowereit und Platzeck betonten, man wisse von dem Problem der Anwohner, könne aus rechtlichen Gründen die Verlegung von Flügen aber nicht erzwingen.

„Der Hinweis auf die rechtliche Lage hilft den Reinickendorferinnen und Reinickendorfern nicht weiter. Es muss gehandelt werden. Warum können Frachtmaschinen nicht über Schönefeld abgewickelt werden? Warum werden nicht finanzielle Anreize geschaffen, damit die Fluggesellschaften motiviert werden, ihre Flüge nach Schönefeld zu verlegen? Auch die Privatflüge müssen nicht unbedingt am Flughafen Tegel starten und landen“, sagt Frank Steffel. 

Der scheinheilige Protest gegen den Fluglärm von SPD und Linken ärgert Frank Steffel: „Rot-Rot trägt zum einen die Verantwortung für das Chaos am BER und damit die direkte Verantwortung für die gestiegene Lärmbelastung im Nord-Westen von Berlin. Zum anderen hat Rot-Rot ohne Not und aus ideologischen Gründen den Flughafen Tempelhof geschlossen. Jetzt können wir den Berliner Flugverkehr nicht mehr auf mehrere Schultern verteilen,“ sagt Frank Steffel.