Steffel fordert: Pferde raus aus der Berliner Innenstadt! - 10. August 2012

Der Berliner Bundestagsabgeordnete Dr. Frank Steffel fordert: „Pferdekutschen müssen in der Berliner Innenstadt verboten werden! Sie behindern den Verkehr, verdrecken die Straßen und quälen die Tiere.“

Jeder, der schon in Berlins Mitte unterwegs war, kennt die Pferdekutschen, meist voll mit Touristen, die eine Stadtrundfahrt machen. Mit ihrer geringen Geschwindigkeit verstopfen sie die ohnehin schon vollen Straßen.

Mit den Bauarbeiten an der U5 und der ständigen Sperrung der Wilhelmstraße kommt der Verkehr in Berlins Mitte vollkommen zum Erliegen. Für Tausende Menschen auf dem Weg zur Arbeit, Taxifahrer und Busfahrer ist dieser Zustand unzumutbar,“ meint Steffel. Der Berliner Bundestagsabgeordnete setzt sich seit Jahren für die Öffnung der Wilhelmstraße ein, um das Verkehrschaos in Berlin-Mitte zu entzerren.

Für die Pferde ist der Zustand unhaltbar: „Vorbei an fahrenden Fahrzeugen und lauten Baustellen, ständiges Stop an Go und der Lärm sind extrem schädlich für die Tiere. Was den Pferden im Stadtverkehr zugemutet wird, grenzt an Tierquälerei.“

Alternativ schlägt Steffel vor, die Kutschfahrten in Zukunft durch den Tiergarten anzubieten: „In vielen Metropolen der Welt kann man solchen Touren buchen. Der Tiergarten hat breite Wege, keinen Lärm und bietet den Tieren im Sommer ausreichend Schatten!“

Zudem verdrecken die Pferde die Straßen. „Die Pferde hinterlassen natürlich ihre Spuren auf den Straßen. Wir halten alle Berlinerinnen und Berliner an, ihre Stadt sauber zu halten. Pferdeäpfel dürfen auf unseren Straßen kein Dauerzustand sein!“