Steffel fordert mehr Polizeipräsenz in Außenbezirken - 3. Januar 2017

Pressemitteilung

Berlin. Nach der gestiegenen Zahl von Brandanschlägen auf Autos in Berlin fordert der Reinickendorfer Bundestagsabgeordnete Dr. Frank Steffel vom Berliner Senat, die Polizeipräsenz in den Außenbezirken zu erhöhen.

Dr. Frank Steffel: „Das Anzünden von Autos ist kein Bagatelldelikt. Es ist ein schwerer krimineller Akt, der sofort geahndet werden muss. Wir dürfen solche Vergehen in unserer Stadt nicht dulden. Die erhöhte Zahl zeigt, dass Brandanschläge auf Autos offensichtlich besonders in politisch aufgeladenen Zeiten Konjunktur haben. Umso mehr ist jetzt der Senat gefordert. Der Senat muss die Polizeipräsenz stadtweit erhöhen. Er darf den Tätern, die vor allem im Zentrum aktiv sind, keine Chance geben, auf die Außenbezirke auszuweichen. Der Senat muss jetzt handeln.“

Laut einem Bericht der BILD-Zeitung beruhend auf Zahlen der Berliner Polizei wurden 2016 insgesamt 353 Fahrzeuge in Berlin angezündet. 2015 waren es 182. In Reinickendorf waren es 15 (2016) im Vergleich zu 10 in 2015.  Auf diesem Niveau bewegten sich auch die Zahlen in Spandau, Marzahn-Hellersdorf, Charlottenburg-Wilmersdorf und Steglitz-Zehlendorf. Die höchste Anschlagszahl verzeichnete Friedrichshain-Kreuzberg mit 76.