Schallschutz sofort - 20. Januar 2015

Steffel fordert: Verantwortung übernehmen für Konsequenzen des BER-Chaos

Der Reinickendorfer Bundestagsabgeordnete Dr. Frank Steffel sagt: „Die Anwohner in TXL-Flughafenumgebung müssen schon heute entlastet werden! Das Chaos am BER führt seit Jahren zu einer gestiegenen Lärmbelästigung im Nord-Westen von Berlin. Das Land Berlin muss reagieren, weil die Anwohner bereits heute eine höhere Lebensqualität verdienen. Es kann nicht sein, dass Berlin seine Bürger erst dann entlastet, wenn es juristisch zum Handeln gezwungen ist. Das Land muss Verantwortung für sein wenig nachhaltiges Flughafenmanagement übernehmen. Die Anwohner in Tegel verdienen eine umgehende Verbesserung ihrer Situation!“

Frank Steffel weiter: „Seit Jahren mache ich darauf aufmerksam, dass es viele Möglichkeiten gibt, die Tegeler Anwohner zu entlasten. Es müssen Flüge von Tegel nach Schönefeld verlagert werden. Privatflieger, Fracht- und Postmaschinen aber auch die Regierungsmaschinen könnten in Schönefeld starten und landen. Es müssen finanzielle Anreize für die Fluggesellschaften geschaffen werden, damit sie sich aus Kostengründen für Schönefeld entscheiden.“

Hintergrund: Sollte die Eröffnung des neuen Hauptstadtflughafens BER sich noch weiter verzögern, drohen weitere Milliardenkosten. Denn die Anwohner rund um den innerstädtischen Flughafen Tegel hätten grundsätzlich Anspruch auf Schallschutz, wenn der BER nicht wie derzeit geplant im Herbst 2017 in Betrieb geht.