Pressemitteilung: Turnhalle nach Notunterkunft und Sanierung wieder frei - 30. Mai. 2017

Pressemitteilung

Die Sporthalle der Mark-Twain-Grundschule steht seit Dienstag nach erfolgreicher Sanierung wieder für den Schul- und Vereinssport zur Verfügung, nachdem sie ein Jahr lang als Notunterkunft für Geflüchtete genutzt wurde. Bezirksstadtrat Tobias Dollase (parteilos, für die CDU) gab die Sporthalle am späten Nachmittag vor Beginn des ersten Trainings der Handball-D-Jugend der Füchse Berlin Reinickendorf offiziell wieder frei. An dem symbolischen, kleinen Festakt nahm auch der Präsident der Reinickendorfer Füchse, Dr. Frank Steffel, teil.

„Ich freue mich, dass die Halle endlich wieder für den Sport zur Verfügung steht. Es wird Zeit, dass der Sport wieder seinen Raum für Bewegung, Spiel und Sport erhält. Der Sport ist ein wichtiges Bindeglied in unserer Gesellschaft“, sagte Bezirksstadtrat Dollase. Gleichzeitig dankte er der betroffenen Schule und den Vereinen für ihren gesellschaftlichen Beitrag bei der Unterbringung geflüchteter Menschen, aber auch den Vereinen, die solidarisch Hallenzeiten abgegeben haben.

Füchse-Präsident Dr. Frank Steffel sagte: „Die Belegung der Turnhallen mit Flüchtlingen war ein großer Fehler und war wie hier an der Mark-Twain-Grundschule mit großen Entbehrungen für die betroffenen Klassen und Sportvereine verbunden. Ich bin froh, dass sie nun zum Normalbetrieb zurückkehren können und hoffe sehr, dass die Sanierung der verbleibenden Turnhallen in Reinickendorf zügig vonstatten geht.“

Es ist die erste Turnhalle in Reinickendorf, die nach der Nutzung als Notunterkunft und Sanierung wieder frei für den Betrieb ist. Die Sanierungskosten betrugen 285.000 Euro. Als nächstes stehen die Sanierungsarbeiten in den Turnhallen der Ellef-Ringnes-Grundschule in Heiligensee und des Thomas-Mann-Gymnasiums im Märkischen Viertel an.