Pressemitteilung: „EU-Partner machen es vor – weg mit den 1- und 2-Cent-Münzen“ - 13.02.2018

Pressemitteilung

Dr. Frank Steffel (CDU), Reinickendorfer Bundestagsabgeordneter und seit 2009 Mitglied im Finanzausschuss, erklärt:

Nach den Niederlanden, Finnland und Italien will nun auch Belgien die Voraussetzungen dafür schaffen, Ein- und Zwei-Cent-Münzen faktisch abzuschaffen. Damit erhielte der Handel die Möglichkeit, Beträge in einem Spektrum von 5 Cent-Sprüngen auf- oder abzurunden. Größte Vorteile: Die teure Prägung des geringwertigen Münzgeldes könnte eingestellt werden, gleichzeitig erspart man Bürgerinnen und Bürger das viele Kleingeld.

Steffel: „Ich halte die Entscheidung der EU-Partner für positiv. Bereits seit sieben Jahren fordere ich auch für Deutschland eine derartige monetäre Anpassung. Man kann sich die Produktion und Ausgabe von 1- und 2-Cent-Münzen im wahrsten Sinne des Wortes sparen. Sie sind teuer in der Produktion, unhandlich, problematisieren jeden kleinen Einkauf und machen ausschließlich das Portemonnaie dick.“

Steffel erneuerte auch seine Forderung an die EZB, parallel neben den 1- und 2-Euro-Münzen endlich 1- und 2-Euro-Scheine einführen. Steffel: „Die Einführung hätte viele positive Effekte für Verbraucher und Handel. Der Blick auf Amerika zeigt, dass sich dort der 1-Dollar-Schein bei kleinen Beträgen schon lange durchgesetzt hat und sich großer Beliebtheit erfreut.“