Pressemitteilung: „Einigung bei MAN klares Bekenntnis zum Standort Tegel“ - 28. März 2017

Pressemitteilung

Gestern einigten sich der Vorstand und Gesamtbetriebsrat von MAN Diesel & Turbo auf ein Maßnahmenpaket für den Erhalt des Werks in Tegel, das bis 2018 umgesetzt werden sollen. Danach werden deutlich mehr Stellen erhalten bleiben, als ursprünglich diskutiert. Das Übereinkommen beinhaltet keine betriebsbedingten Kündigungen und Standortschließungen. Zur Einigung sagte der Reinickendorfer Bundestagsabgeordnete (CDU), Dr. Frank Steffel:

„Das ist eine gute Nachricht. Der Erhalt der Arbeitsplätze und die Optimierung des Werks sind ein klares Bekenntnis zum Standort Tegel. Auch in den kommenden Jahren wird MAN in Tegel für sein Geschäft produzieren und setzt auf die Berliner Mitarbeiter. Das war zu Beginn der Verhandlungen in diesem Rahmen nicht sicher. Ich freue mich sehr, dass es gelungen ist, den Mitarbeitern mit dieser Einigung eine Zukunftsperspektive zu geben. Ich möchte allen beteiligten Verhandlungspartnern danken.“

Aufgrund einer schwierigen globalen Marktlage hatte MAN Diesel & Turbo im September vergangenen Jahres angekündigt, weltweit mehrere Tausend Stellen abzubauen, unter anderem in Tegel, einer von vier Standorten in Deutschland. Nach der gestrigen Einigung werden 380 der 520 Stellen in Tegel erhalten bleiben. Das Werk wird als Komponenten- und Montagewerk für Getriebekompressoren und für standardisierte Maschinenstränge für Raffinerien optimiert. Vor Beginn der Verhandlungen war von einem Abbau bis zu 300 Stellen die Rede. Der Reinickendorfer CDU-Bundestagsabgeordnete, Dr. Frank Steffel, hatte sich für den Erhalt des Standorts und der Arbeitsplätze eingesetzt und sich dazu mit dem MAN-Vorstand getroffen und mit dem Betriebsrat Kontakt aufgenommen.