Fußball gegen Rassismus - 24. März 2011

Frank Steffel unterstützt die Initiative gegen Rassismus und Gewalt. Bis zum 30.06.2011 können sich alle Fußballvereine für den Julius-Hirsch-Preis bewerben.

Mit 18 Jahren in der Fußballnationalmannschaft, mit 22 bei den Olympischen Spielen. Die Traumkarriere eines Fußballspielers. Die 1933 abrupt beendet wurde. Denn der Fußball-Star Julius Hirsch war Jude und wurde 1943 in Auschwitz ermordet.
Damit so etwas nie vergessen wird und nie wieder passiert, vergibt der DFB seit 2005 jährlich den Julius-Hirsch-Preis an Fußballvereine, die sich gegen Rassismus und Gewalt stark machen. Weil es beim Fußball um viel mehr geht als nur um das Runde und das Eckige. Es geht um Freundschaft und Respekt. Das meint auch der Reinickendorfer Bundestagsabgeordnete und Füchse-Präsident Frank Steffel:
„Fußball baut als Mannschaftssportart Brücken zwischen den Menschen. Fußball heißt, den Anderen zu respektieren und respektiert zu werden.“ Deshalb unterstützt Frank Steffel die Initiative des DFB. Er meint: „Gerade in den Zeiten, wo Gewaltverbrechen unter Jugendlichen immer häufiger werden, ist es wichtig, bewusste dagegen anzugehen. Mit der nachweislich kriminalitätslindernden Wirkung des Vereinssports ist das großartig machbar.“
Bewerben können sich alle Sportler und Fußballvereine, die sich gegen Rassismus und Gewalt einsetzen. Der DFB unterstützt das Engagement gegen Fremdenfeindlichkeit und für Vielfalt mit insgesamt 25.000 Euro. Bewerben kann man sich bis zum 30.06.2011, die Preise werden im November 2011 vergeben.
Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite des DFB (www.dfb.de) oder bei Frank Steffel (eMail: frank.steffel [at] bundestag.de, Tel.: 030-227 72 500). Bewerbungen können an das Bundestagsbüro von Frank Steffel (Platz der Republik 1, 11011 Berlin) oder direkt an den DFB (Otto-Fleck-Schneise 6, 60528 Frankfurt, Stichwort „Julius Hirsch Preis“) gerichtet werden.
Frank Steffel ist Mitglied des Sportausschusses im Deutschen Bundestag.