Frank Steffel: „Wohnungsnot-Problem mit Eigentumsverbot lösen zu wollen, ist völliger Unsinn“ - 30. Juni 2014

Der Berliner Bundestagsabgeordnete und stellvertretende CDU-Landesvorsitzende, Dr. Frank Steffel, zur Forderung des Berliner SPD-Vorsitzenden Jan Stöß, die Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen per Landesgesetz zu verbieten:

„Das Berliner Wohnungsnot-Problem mit dem Verbot, Eigentum zu erwerben, lösen zu wollen, ist völliger Unsinn. Berlin ist mit großem Abstand das Bundesland mit der geringsten Eigentümerquote. Nirgendwo sonst gibt es so wenig selbst genutzte Eigentumswohnungen wie in Berlin. 2011 lag die Quote bei gerade mal 15 Prozent. Zum Vergleich: In Bremen lag sie 2011 bei 37 Prozent.

Um die Wohnungsnot eindämmen zu können, müssen wir uns auf Wohnungsneubau konzentrieren. Nur so können wir einen Mietenanstieg eindämmen und ausreichenden, bezahlbaren Wohnraum für alle Berlinerinnen und Berliner schaffen.

Dieses Verbot wäre kontraproduktiv für junge Familien, die sich eine Wohnung kaufen wollen, und Menschen, die mit Immobilien in ihre Altersvorsorge investieren wollen.“