Frank Steffel regt an: Bestandsschutz für die „Alliierten in Berlin“ - 12. September 2014

Seit Jahren bietet der Verein „Alliierte in Berlin“ direkt am Flughafen Tegel eine spannende Ausstellung zur Teilung Berlins. Mit der Schließung des Flughafens wird das gesamte Gelände umgestaltet.

Der Reinickendorfer Bundestagsabgeordnete Frank Steffel regt deshalb an: „Der Verein „Alliierte in Berlin“ bereichert mit seiner Arbeit das kulturelle Leben Reinickendorfs. Sein Museum präsentiert einen wichtigen Teil aus der Geschichte Berlins und zeigt, wie aus Feinden Freunde wurden. Das darf auch nach der Schließung Tegels nicht verschwinden! Der Verein könnte Bestandsschutz für sein Museum bekommen, um auch in Zukunft an diesem historischen Ort auf unsere bewegte Geschichte hinweisen zu können.“

1948 starteten die Alliierten die Luftbrücke um die Bevölkerung aus Ostberlin mit Nahrungsmitteln zu versorgen. Dabei wurde nicht nur vom Flughafen Tempelhof geflogen, sondern auch vom gerade fertig gestellten Flughafen Tegel.

Nachdem Frank Steffel dem Verein eine Spende für weitere Ausstellungsstücke vermittelt hatte, hatte er den Kontakt zum Bundespresseamt vermittelt. Das Museum wurde dort ins offizielle Programm für Besuchergruppen aufgenommen.

Hintergrundinfos: Die Ausstellung hat Dienstag bis Freitag von 15 bis 18 Uhr, Samstag von 13 bis 18 Uhr und Sonntag von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Auf Anfrage werden Gruppenführungen und Sonderöffnungszeiten angeboten. Direkt angeschlossen ist das „Cafe zum Hangar“ – ein echter Reinickendorfer Geheimtipp.