Frank Steffel: "Ortsteile in Berlins Randbezirken entlasten“ - 25. März 2014

Parkplatznot in Frohnau und anderen Randbezirken Berlins eindämmen

Der Reinickendorfer Bundestagsabgeordnete Frank Steffel fordert: „Die S-Bahn muss ihren Tarifbereich B bis ins Berliner Umland ausweiten. Die Brandenburger Pendler fahren hinter die Stadtgrenzen, parken die Berliner Randbezirke zu und sparen sich das teure C-Ticket. Die Leidtragenden sind die Anwohner und Geschäftsleute: Sie leiden unter konstanter Parkplatznot.“

In den Randbezirken Berlins kennt jeder das Problem: Rund um die Bahnhöfe sind die Parkplätze immer knapp, so auch an den S-Bahnhöfen Frohnau, Hermsdorf und Tegel. Die Anwohner aus dem Umland fahren mit dem Auto bis nach Berlin, parken an den S-Bahnhöfen und steigen dann auf die S-Bahn um. Dadurch werden nicht nur die Frohnauerinnen und Frohnauer geschädigt, sondern auch die ansässigen Geschäftsleute. Ihre Kunden finden keine Parkplätze mehr und suchen sich andere Einkaufsmöglichkeiten.
„Viele Geschäftsleute und Anwohner aus Reinickendorf haben mich auf das Problem angesprochen: Insbesondere die vielen Arbeitstätigen aus dem Umland kommen morgens mit dem Auto zum S-Bahnhof Frohnau und steigen dann auf die öffentlichen Verkehrsmittel um. Damit sparen sie sich das teurere C-Ticket und können vom S-Bahnhof Frohnau aus im günstigeren B-Bereich mit der S-Bahn bis in die Innenstadt zur Arbeit fahren. Das heißt für die Anwohner und die Kunden der vielen kleinen Geschäfte: Sie finden keine Parkplätze mehr“, kritisiert Frank Steffel.

Als mögliche Lösung schlägt Frank Steffel vor: „Wenn die S-Bahn ihren B-Bereich bis ins Berliner Umland ausweiten würde, würden viele Brandenburger dazu angereizt werden, nicht mit dem Auto nach Frohnau zu kommen, sondern gleich die S-Bahn zu nehmen. Damit würden nicht nur die Anwohner und die Geschäfte entlastet werden, sondern auch die Natur.“
Kritik übt Frank Steffel an den Plänen von Senator Michael Müller, die „Park&Ride“-Parkplätze in Berlin reduzieren zu wollen: „Im Gegenteil, wir brauchen mehr „Park&Ride“-Parkplätze, um insbesondere die Geschäftsstraßen von Dauerparkern zu entlasten.“