Frank Steffel fordert Rücktritt von Ministerpräsident Platzeck - 23. Februar 2013

Der Berliner Bundestagsabgeordnete Frank Steffel (46) zu Platzecks jüngsten Äußerungen in der Berliner Morgenpost: "Als Aufsichtsrats-Chef hat Matthias Platzeck mit seiner Forderung nach einem ausgedehnten Nachtflugverbot das Unternehmen BER wirtschaftlich geschädigt. Nun sorgt er mit seiner Ankündigung, auch die Flugrouten erneut zu diskutieren, für völliges Chaos."

Frank Steffel ist sich sicher: "Das verunsichert die Fluggesellschaften genau so sehr wie die Anwohner. Damit zeigt Platzeck seine politische Unfähigkeit. Er sollte deshalb nicht nur als Aufsichtsratschef zurücktreten, sondern auch seinen Posten als Ministerpräsident zur Verfügung stellen."

Matthias Platzeck hatte der Berliner Morgenpost am 23. Februar gesagt, dass Gespräche mit der Deutschen Flugsicherung zu den Flugrouten nötig seien. Damit sorgte er bei allen Betroffenen für neue Unsicherheiten. Frank Steffel: „Offensichtlich ist es schwer, mit diesem Vorgehen einen neuen Flughafen-Chef zu finden. Schließlich will keinen einen Job, bei dem er ständig neue Zielsetzungen bekommt.“