Frank Steffel fordert: Bau-Unsinn am Zeltinger Platz stoppen! - 11. Juli 2013

Der geplante Umbau am Zeltinger Platz soll rund 450.000 Euro kosten/ Der Reinickendorfer Bundestagsabgeordnete Dr. Frank Steffel fordert: „Der Bau-Unsinn am Zeltinger Platz muss gestoppt werden! Hier werden sinnlos Steuergelder verschwendet!“

„Die Umbau-Pläne am Zeltinger Platz müssen sofort gestoppt werden! Sie sind ein echter Schildbürgerstreich und nichts weiter als Steuerverschwendung von der SPD“, sagt der Reinickendorfer Bundestagsabgeordnete Frank Steffel zu den Umbau-Plänen am Zeltinger Platz. „Am Zeltinger Platz hat es seit Jahrzehnten keinen nennenswerten Unfall gegeben.“

Neben den hohen Kosten gibt es ein weiteres Problem: „Die Fahrbahnverengung würde zu einem Rückstau bis tief nach Frohnau führen. Das Verkehrschaos nervt die Anwohner und schadet der Umwelt“, sagt Frank Steffel.

Der Platz ist das Zentrum der Gartenstadt Frohnau. Insbesondere Morgens und abends ist das ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt. Die Fußgänger verlieren da leicht den Überblick. Ein Zebrastreifen sollte helfen, das subjektive Sicherheitsgefühl beim Überqueren der Straße zu erhöhen. Der ist aber bei einer zweispurigen Einbahnstraße verboten.

Deshalb ordnete die ehemalige Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer eine Fahrbahnverengung an. Statt zwei Fahrbahnen würde nur noch eine zur Verfügung stehen. Das hätte allerdings zur Folge, dass insbesondere zu den Zeiten des Berufsverkehrs mit einem Rückstau bis tief nach Frohnau zu rechnen ist und die Autofahrer in die Wohnstraßen ausweichen. Diese Baumaßnahme wurde nun vom Senat bewilligt. Die Kosten für Bau, Haltestellenverlegung und Neuführung des Regenwassers: rund 450.000 Euro.

„Das ganze Vorhaben ist ein verkehrspolitischer und finanzpolitischer Schildbürgerstreich. Ich fordere Verkehrssenator Michael Müller und Staatssekretär Christian Gaebler auf: Stoppen Sie diesen Bau-Irrsinn. Nehmen sie die Anordnung in dieser Form zurück“, sagt Frank Steffel, der bereits intensiv bei Senator Müller und Staatssekretär Gaebler für den Baustopp geworben hatte. „Das eingesparte Geld sollte besser für die Sanierung der völlig maroden Straßen oder zur Sicherung der Schulwege eingesetzt werden.“

„Sinnvoll wäre es, den von der CDU Frohnau geforderten Probebetrieb durchzuführen, um die Auswirkungen und Effekte zu erproben, bevor man knapp eine halbe Million Euro verbaut.“