Der Berliner Bundestagsabgeordnete Dr. Frank Steffel erklärt: - 19. Februar 2013

Die Aussagen des Brandenburger Ministerpräsidenten zum Nachflugverbot am BER sind eine Unverfrorenheit und Provokation.

Ein Nachtflugverbot von 22 bis 6 Uhr gefährdet die Funktionsfähigkeit des Flughafens und wäre ein schwerer Schaden für die Region Berlin-Brandenburg.
Die Berlinerinnen und Berliner haben insbesondere in Reinickendorf, Spandau und Charlottenburg Jahrzehnte lang den Lärm ertragen und die optimale Anbindung der Region an die Welt garantiert.
Unter dieser politischen Prämisse hätte der Flughafen nie nach Brandenburg verlegt werden dürfen.
Platzeck muss sich entscheiden, ob er parteitaktisch als Ministerpräsident agiert oder als Aufsichtsratsvorsitzender die Interessen des Unternehmens vertritt. Wenn er an seiner heute geäußerten Position festhält, muss er als Aufsichtsratsvorsitzender zurücktreten.