Borsig-Villa soll für Touristen geöffnet werden: Steffel erhält Antwort vom Bundesminister Westerwelle - 13.Juli 2011

Die wunderschöne Borsig-Villa gehört schon seit Jahren dem Auswärtigen Amt. Die Berliner können sie nicht betreten. Frank Steffel sagt: Das muss sich ändern! Nun bekam er Antwort aus dem Auswärtigen Amt.

Das 1912 als ehemaliges Landhaus der Unternehmer-Familie Borsig auf der Halbinsel Reiherwerder fertig gestellte Schloss ist eine der großen Berliner Sehenswürdigkeiten. Besonders die direkte Lage am Tegeler See inmitten des Tegeler Forstes macht das neobarocke Schloss zu einem besonderen Ort.

Seit 2006 nutzt das Auswärtige Amt die Borsig-Villa auf Reiherwerder für die Akademie des Auswärtigen Dienstes und als Gästehaus des Außenministeriums.

Der Reinickendorfer Bundestagsabgeordneten Frank Steffel wurde von viele Reinickendorferinnen und Reinickendorfern angesprochen, ob es eine Möglichkeit gibt, die Villa zu besichtigen. Leider ist die Villa für den Publikumsverkehr bisher nicht zugänglich.

In einem Schreiben an den Bundesaußenminister Dr. Guido Westerwelle bat Frank Steffel um die Öffnung der Borsig-Villa für die Öffentlichkeit. Er meint: „Die Öffnung der Borsig-Villa wäre eine Stärkung des Tourismusstandorts Tegel, von der viele Einzelhändler und Gastronomen profitieren würden.“

In dem Schreiben bat der Reinickendorfer Bundestagsabgeordnete den Außenminister, die Öffnung der Halbinsel und des Schlosses für Touristen intensiv zu prüfen. Er schlug vor, geführte Touren durch das Schloss anzubieten.

Nun bekam Frank Steffel Antwort aus dem Auswärtigen Amt. Der Außenminister Guido Westerwelle teilte die Einschätzung des Bundestagsabgeordneten Frank Steffel: „Die Halbinsel Reiherwerder und insbesondere auch die Villa Borsig bilden eine wunderschön gelegene Liegenschaft, die geschichtsträchtig und für die angrenzenden Stadtteile von großer Bedeutung ist. Viele Besucher des Tegeler Sees genießen die schöne Aussicht auf den Gebäudekomplex während einer Schifffahrt über den See.“

Der Bundesaußenminister Dr. Guido Westerwelle sicherte Frank Steffel zu, eine Öffnung für „einen Tag der offenen Tür“ intensiv zu prüfen.