BER: Woidke gefährdet Zukunft Berlins - 26. Februar 2015

Frank Steffel spricht sich gegen die Ausweitung des BER Nachtflugverbots aus

Der Berliner Bundestagsabgeordnete Dr. Frank Steffel bezweifelt die Sinnhaftigkeit eines nächtlichen Flugverbots am BER: „Durch das erneute Störfeuer aus Brandenburg gefährdet der brandenburgische Ministerpräsident die Zukunft der Hauptstadtregion. 11,9 Millionen Touristen kamen 2014 nach Berlin, das ist eine Rekordbilanz mit steigender Tendenz. Diese Menschen müssen neben Fracht und Post auch in Zukunft landen können.“

Dr. Frank Steffel sagt weiter: „Brandenburg profitiert massiv vom BER. Wer das Nachflugverbot weiter ausbauen will, der vernichtet Arbeitsplätze und Steuereinnahmen. Ich fordere Dietmar Woidke auf, sich auf die zügige Fertigstellung des BER zu konzentrieren.“

Im Hinblick auf die aktuelle Situation rund um den Flughafen Tegel, meint Dr. Frank Steffel: „Die Phantom-Diskussionen am BER sind Hohn gegenüber den Menschen die in der Einflugschneise von Tegel wohnen. Sie fangen solidarisch den Flugverkehr der Stadt auf. Der Flughafen Tegel sollte schon heute durch die Verlegung von Post- und Frachtflügen entlastet werden.“

Hintergrund: Dietmar Woidke, der Brandenburgische Ministerpräsident, möchte das geplante Nachtflugverbot am BER von Mitternacht bis 5 Uhr um eine weitere Stunde verlängern.